Die Mykotherapie – das Heilen mit Pilzen

Wissenswertes über Pilze

Vor 25 Jahren noch zählte man Pilze zu den Pflanzen. Pilzzellen enthalten jedoch kein Chlorophyll, womit eine Photosynthese und eine Zuordnung zum Pflanzenreich unmöglich werden. Pilze bestehen wie Insekten zum Grossteil aus Chitin. Das macht sie schwer verdaulich. Der sichtbare Teil des Pilzes, die Frucht, ist nur der kleinere Teil der eigentliche Pilzkörper, das so genannte Myzel, besteht aus einem feinen Fadengeflecht. Es wächst unter der Erde oder im Holz eines Baumes. Man schätzt, dass es ca. 10‘000 bis 12‘000 verschiedene Grosspilzarten weltweit gibt. Gemeinsam mit den Mikropilzen vermutet man 1,5 Millionen Arten. Pilze haben wenig Kolorieren, da sie zu 90 Prozent aus Wasser bestehen. Der verbleibende Rest ist reich an Eiweiss und Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen. Meist haben Heilpilze antioxidative und entgiftende Eigenschaften. Manche enthalten lebensnotwendige Eiweissbausteine sowie eine Vielzahl unterschiedlichster bioaktiver Substanzen. In anderen findet man reichlich B-Vitamine, Vitamin A, C, D, E und/oder Spurenelemente. Substanzen die unter anderem das Immunsystem regulieren und stärken können.

Jahrtausende altes Wissen für Ihre Gesundheit

Die Behandlung von Krankheiten mit Hilfe von Pilzen – die Mykotherapie bzw. Pilzheilkunde – wird hierzulande immer bekannter. Auch wenn sie innerhalb der ganzheitlichen Medizin noch ein relativ junger Begriff ist, wächst ihre Bedeutung stetig. Die Mykotherapie wirkt ganzheitlich und individuell.

Heilpilze bzw. Präparate aus so genannten medizinischen Pilzen setzt man in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) seit mehreren tausend Jahren bei den verschiedensten Leiden ein.

Zu den Vitalpilzen zählen unter anderen:

·      Agaricus blazei Murrill – Sonnenpilz, Mandelpilz

·      Auricularia polytricha - Judasohr

·      Coprinus comatus - Schopftintling

·      Cordyceps sinesis – Chinesischer Raupenpilz

·      Coriolus versicolor - Schmetterlingstramete

·      Hericium erinaceus - Igelstachelbart

·      Maitake - Klapperschamm

·      Polyporus umbellatus - Eichhase

·      Reishi - Glänzender Lackporling – Pilz der Unsterblichkeit

·      Shiitake Lentinula edodes – Pasaniapilz – König der Pilze

Zur Anwendung kommt das aus getrockneten Pilzen gemahlene Pulver, in Tabletten gepresst oder in Kapselform, oder das Extrakt, der wässrige Auszug des Pulvers. Heilpilze lassen sich sehr gut miteinander und auch mit anderen Vitalstoffen kombinieren.

Pilze haben die Eigenschaft, Schadstoffe, Schwermetalle und Verunreinigungen aufzunehmen und zu speichern. Daher ist es unerlässlich, Anbieter von Pilzpräparaten zu wählen, die Vitalpilze zur Verarbeitung aus kontrolliertem biologischen Anbau und einem hohen Qualitätsstandard beziehen.